Powerpoint hat Konkurrenz erhalten

Im Rahmen eines IKT-Kurses, den ich an der Pädagogischen Hochschule Thurgau absolviere, bin ich auf as Präsentationsprogramm “Prezi” gestossen. Ich muss gestehen: Ich bin vom Programm begeistert. Im folgenden Video wird das Tool kurz vorgestellt:

Ich habe das Tool in einer Vorlesung vorgestellt. Die Effekte, die sich mit Prezi erzielen lassen, sind schon verblüffend. Während andere Tools wie Powerpoint einzelne Folien verwenden, nutzt Prezi ein einziges, virtuelles, unendlich grosses Blatt Papier (ein so genanntes interaktives Whiteboard), in das man alles hineinfügen kann, was man für die Präsentation benötigt: Texte, Bilder und Videos. Die Objekte können beliebig vergrössert, gedreht, verschoben und gruppiert werden. Auf dem Whiteboard bewegt man sich per Maussteuerung, Objekte können frei an- und ausgezoomt werden. Wo Powerpoint einem also seine streng lineare Ordnung aufzwingt, kann man mit Prezi einfach zwischen Texten, Bildern oder Videos hin und her „sausen“. Wer will, kann den Verlauf der Visualisierung aber auch vorbestimmen. Dazu braucht man lediglich die einzelnen Objekte mit einem Pfad zu verbinden und die Reihenfolge von deren Präsentation zu bestimmen. Im Präsentationsmodus zoomt und schwenkt Prezi dann elegant per Knopfdruck von Objekt zu Objekt (ohne jedoch den Usern die Freiheit zu nehmen, spontan doch noch andere Elemente in den Vordergrund zu rücken).

Die Software verfügt auch über einen Modus, mit dem Präsentationen mit anderen Prezi-Nutzern geteilt und gemeinsam bearbeitet werden können.

Prezi ist frei zugänglich. Nachdem man ein eigenes Prezi-Account erstellt hat, kann jeder eine Präsentation erstellen. Allerdings sind diese öffentlich einsehbar. Prezi verkauft jedoch Upgrades, in denen die Erstellung von nicht öffentlichen Präsentationen möglich ist. Eine Präsentation kann auch in ein eigenständiges Portable-Prezi exportiert werden und auf Mac und Windows offline abgespielt werden.

Die Handhabung von Prezi ist relativ einfach und kann intuitiv erlernt werden. Je nach Vertrautheit im Umgang mit Computern dauert es etwa 15 bis 60 Minuten, bis man die unterschiedlichen Funktionen der Software kennt und die entsprechenden Werkzeuge bedienen kann.

Im folgenden Video ist eine relativ ausführliche Anleitung zur Handhabung von Prezi zu sehen:

Beispiele von gelungenen Prezis findet man im Internet zuhauf, unter anderem auf Fractus Learning oder Prezi Akademie.

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Eine neue Welt hat sich aufgetan…

Meine ersten Erfahrungen mit der PLE sind durchaus sehr positiv. Auf einen Blick kann man sich eine Übersicht über all das verschaffen, was einen interessiert. Zusätzlich zu den RSS Feeds, den Google Bookmarks und den News-Gadgets wie Spiegel online, Blick online oder NZZ online habe ich auch einen Überblick über mein Mail-Konto sowie einen Chat installiert. Die Zeiten, in denen ich von Site zu Site springen musste, mich alle zwei Stunden ins Mail einloggte oder über Google verzweifelt eine Seite suchte, deren URL-Adresse ich nicht mehr wusste, die mir aber wichtig schien, sind endgültig vorbei. Ich muss nur einen Blick auf iGoogle werfen, und schon bin ich auf dem neuesten Stand

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Was das Arbeiten mit Internet betrifft, hat sich mir mit iGoogle tatsächlich eine neue Welt aufgetan. Und das Beste daran: iGoogle lässt sich in nur wenigen Minuten problemlos einrichten – auch von Computer-Analphabeten (wie ich es einer bin). Die untenstehenden Videos geben einem diesbezüglich übrigens gute Instruktionen.

Ein weiteres Tool, das mir sehr nützlich erscheint, ist das Bookmarking-Tool Diigo. Es erlaubt einem, auf einfachste Art und Weise, ein Archiv von Websites anzulegen, die einem interessant erscheinen. Um die Suche der Websites auf Diigo zu vereinfachen, steht einem ein Tagging-System zur Verfügung. Auch hier gilt: Diigo ist in wenigen Minuten und ohne grossen Aufwand zu installieren. Das folgende Video kann für das Aufschalten und Handling von Diigo hilfreich sein.

Da ich noch über sehr wenig Lehrerfahrung verfüge, kann ich Anwendungsmöglichkeiten von iGoogle, Diigo oder Blogs im Unterricht nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln. Diigo liesse sich zweifellos sehr gur für Internetrecherchen einsetzen, sei es für die Vorbereitung von Lektionen durch die Lehrperson, sei es für Arbeiten, Vorträge etc., welche die Schülerinnen und Schüler zu eredigen haben. Und ein Blog könnte beispielsweise für das Verfassen eines Lerntagebuchs dienen. Da Blogs jedoch öffentlich sind, ist deren Verwendung für den unterricht nicht unprblematisch. iGoogle wiederum ist ein perfektes Tool, um die Arbeitseffizienz zu erhöhen, sowohl der Lehrperson als auch der Schüler.

Die folgenden Links, können einem Ideen liefern, wie Blogs im Unterricht verwendet werden können:

Blogs im Unterricht
Blogs im Unterricht – erste Erfahrungen
Unterrichts- und Schulblogs
Blogs im Unterricht – Schulen: Partner der Zukunft
multTIERmedia-Blog

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